Imkerei Löbnitz



Honigverarbeitung

Frisch geerntet ist er flüssig. Nun beginnt die Kunst des Imkers, den natürlichen Kristallisationsprozess zu begleiten. Dies erfordert viel Erfahrung, denn am Ende sollen Sie einen Honig erhalten, welcher feincremig und streichfähig ist. Hierfür wird er bei optimaler Temperatur mehrfach täglich gerührt. Je nach Honigsorte ist er nach einigen Tagen oder Wochen soweit abgefüllt zu werden. Würden wir uns diese Mühe ersparen und den Honig flüssig ins Glas füllen, würde er grob auskristallisieren und hart.
Unser Honig wird nach den strengen Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbund hergestellt und kontrolliert.

Häufig gestellte Fragen

Was macht ein Imker im Winter?

  • Instandsetzungsarbeiten

  • alte Waben einschmelzen und neue einlöten

  • Honig abfüllen und etikettieren

  • Vermarkten

  • Büro aufarbeiten

Kann man von der Imkerei Leben?

Ja, das kann funktionieren, wenn man gewillt ist hart zu arbeiten.

 

Ist nur der Honig drin der vorne auf dem Glas steht?

Nein, nicht zu 100%. Um als Sortenhonig bezeichnet zu werden, muss der Honig mindestens 60% dessen enthalten, was auf dem Glas steht. Zusätzlich muss er auch noch sortentypisch schmecken und aussehen. Um da sicher zu sein, lassen wir unseren Honig regelmäßig im Labor untersuchen. Untersucht wird hier etwa die Pollenzusammensetzung, die Zuckerzusammensetzung, die Farbe, die Konsistenz und der Geschmack.

 

Ist Zucker zugesetzt, wenn ich Kristalle im Honig schmecke?

Jeder Honig kristallisiert früher oder später. Wird er nicht gerührt, kann der Honig grobe Kristalle bilden und steinhart werden. Die Kristalle im Honig sind natürlichen Ursprungs und deuten nicht daraufhin, dass dem Honig Zucker zugesetzt wurde. Siehe auch Honigverarbeitung.